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ARDF?   Wie läuft nun so eine ARDF Fuchsjagd ab:

Informationsvideo ARDF Fuchsjagd

ARDF, Amateur Radio Direction Finding, im Volksmund Fuchsjagd genannt, ist eine anspruchsvolle Form des Orientierungslaufs, geeignet für alle die Interesse an Aktivitäten in freier Natur und im Einklang mit ihr haben. Die Teilnahme an einer Fuchsjagd kann aber muß nicht wettbewerbsmäßig betrieben werden!

Für eine Teilnahme ist es auch nicht erforderlich eine Amateurfunklizenz zu besitzen, da ja nur Peilempfänger zum Auffinden der im Wald versteckten 5 Minisender, das sind unsere Füchse, benutzt werden! Leihpeiler stehen nach Anmeldung für die etwa einstündige Fuchsjagd zur Verfügung.

Der ÖVSV veranstaltet viele Fuchsjagden bei denen auch Anfänger herzlich willkommen sind und auch die erforderliche Starthilfe erhalten. Geschult werden dabei die Orientierung im Gelände, Kartenlesen, beherrschen der Lauf- und Peiltechnik, bis zur Fähigkeit der Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbwerben.

An den alle 2 Jahre stattfindenden Weltmeisterschaften nehmen über 30 Nationen mit jeweils um die 350 Wettkämpfer aus aller Welt teil. ARDF ist zwar ein Randsport aber immerhin mit internationalen Ansprüchen!

ARDF, Amateur Radio Direction Finding, im Volksmund Fuchsjagd genannt, ist eine anspruchsvolle Form des Orientierungslaufs, geeignet für alle die Interesse an sportlicher Aktivität in freier Natur und im Einklang mit ihr haben. Dabei ist es ist nicht erforderlich eine Amateurfunklizenz zu besitzen.

Der ÖVSV veranstaltet viele lokale Bewerbe, bei denen auch Anfänger willkommen sind und die erforderliche Starthilfe erhalten. Geschult werden dabei die Orientierung im Gelände, Kartenlesen, beherrschen der Lauf- und Peiltechnik, bis zur Fähigkeit der Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben.

An der Weltmeisterschaft 2004, nahmen neben 31 Nationen, 345 Wettkämpfer auch wir Österreicher teil. ARDF ist zwar ein Randsport aber mit internationalen Ansprüchen!

Im Gegensatz zum Orientierungslauf, sind auf der beim Start ausgefolgten Geländekarte nur Start und Ziel eingetragen, die aufzufindenden 5 „Füchse“, das sind Peilbaken kleiner Leistung, vergleichbar etwa mit einem Handy, sind durch Peilung mit einem speziellen Empfänger zu finden.

Für eine Teilnahme ist nur leichte Laufkleidung, eine Uhr und ein Kompass erforderlich. Ein Peilempfänger wird leihweise vom ÖVSV zur Verfügung gestellt, kann aber auch selbst aufgebaut werden. Informationen dazu auf www.qsl.net/oe6gc.

Das Bild zeigt den Peilempfänger, die Geländekarte und links oben die Startkarte, welche bei den Füchsen mit der Prägezange markiert wird um nachzuweisen, dass diese gefunden wurden.

Wie läuft ein ARDF-Bewerb ab?

 Der Bahnausleger versteckt 5 kleine Peilbaken im überwiegend bewaldeten Gelände. Diese „Füchse“ müssen nun durch Peilung gefunden werden. Bei den Baken werden Orientierungslauf-Postenschirme mit Markierungszangen oder mit elektronischen Erfassungseinrichtungen installiert. Diese Postenschirme sind erst im unmittelbaren Nahbereich gut zu sehen.

Startzeit und Startreihenfolge werden ausgelost, die Peilempfänger werden bis zum Start vom Starter verwahrt damit niemand die Richtung der Peilbaken vor dem eigentlichen Start ermitteln kann. Am Start bekommt man die Karte des Wettbewerbsgeländes, meist im Maßstab 1:15.000 und letzte Informationen.

Jetzt geht´s los!

 Nach Durchlauf des ca. 200 m langen Startkorridors darf gepeilt werden. Man peilt die 5 Füchse und zeichnet die Richtungen in die Karte ein um anschliessend so schnell wie möglich die Peilbaken möglichst unter Benutzung des Wegenetzes zu finden. Wichtig ist es in der vom Veranstalter bekanntgegebenen maximalen Laufzeit, meist 2 Stunden, ins Ziel zu kommen. Es macht daher durchaus Sinn nur 4 oder weniger Füchse anzulaufen und dafür in der Wertung zu bleiben.

In die Wertung gehen die Anzahl der gefundenen Füchse und die benötigte Zeit ein. Klasseneinteilungen berücksichtigen Geschlecht und Alter der Teilnehmer.

Wie werden die Füchse, also unsere Peilbaken im Gelände situiert?

Füchse dürfen erst 750m vom Start entfernt installiert werden, dann in einem Mindestabstand von 400m. Der letzte Fuchs muss vom Ziel mindestens 300m entfernt sein. Das Gelände soll Höhenunterschiede von nicht mehr als 200m aufweisen, die Streckenlänge für die optimale Lauffolge soll 5-10km betragen. Lokale Bewerbe sind meist kürzer.

Die Füchse senden, beginnend mit Fuchs 1 zum Startzeitpunkt, jeweils für die Dauer einer Minute ihre individuelle Kennung, ähnlich unterschiedlicher Klingeltöne bei handys, aus.

Diese Aussendungen wiederholen sich alle 5 Minuten.

Wie peilt man?

Die in den Empfängern eingebauten Peilantennen ergeben bei Ausrichtung auf die Peilbake einen deutlichen Lautstärkenunterschied des empfangenen Signales, der es ermöglicht die Richtung zur Bake präzise festzustellen und in die Karte zu übertragen.

Der Fuchs überlässt aber nach einer Minute dem nächsten die Frequenz!

An Hand des in die Karte eingezeichneten Peilstrahls oder mittels Kompass läuft man in Richtung Fuchs auch wenn dieser gerade nicht sendet!

Dabei peilt man aber gleichzeitig die anderen Füchse. Bereits mit 2 Peilungen kann man deren Standorte im Gelände gut eingrenzen und auf der Karte markieren.

Nach dem letzten Fuchs geht es auf dem schnellsten Weg zum Ziel, Stoppknopf für die Zeitnehmung drücken. Ablauf rekapitulieren, Flüssigkeitsverlust ausgleichen, gespannt die Ergebnisse mit anderen Mitbewerbern vergleichen, Siegerehrung. 

Kein Podestplatz? Aber meist doch zufrieden mit der eigenen Leistung.

Die Gedanken kreisen bereits um den nächsten Bewerb, wie könnte man die Ausrüstung verbessern, wie mit Regen umgehen, war er nur willkommene Wasserkühlung? Die Karte besser schützen, hat man zuviel Kleidung mitgeschleppt, sollte man doch noch einen Müsliriegel oder Traubenzucker in die Gürteltasche stecken, Reservebatterie, Reservekopfhörer und Trillerpfeife wurden nicht gebraucht, sollte man sie zu Hause lassen? ….

Wenn Du lieber Leser diesem Sport etwas abgewinnen kannst, bist Du herzlich willkommen, es gibt an vielen Wochenenden einen Bewerb in Deiner Nähe.

Computertrainingsprogramm unter: 

http://guenther-fromhagen.homepage.t-online.de/html/foxhunter.html